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Stellenumbau oder -abbau?
Neue Streichrunde bei der Telekom
Die Deutsche Telekom setzt ihren Personalabbau fort. Bis zur Jahresmitte will der Telefongigant weitere 1.200 Stellen streichen. Aber es gibt auch Neueinstellungen.
Telekom will mehr Fachleute für Breitbandausbau und mobiles Internet.
Personalvorstand Marion Schick sagte dem Magazin "Focus" laut Vorabmeldung, von den neuen Stellenstreichungen seien Beamte und Angestellte in der Verwaltung betroffen. Allerdings schloss Schick betriebsbedingte Kündigungen aus.
Auf der anderen Seite will die Telekom offenbar in anderen Konzernbereichen neue Mitarbeiter einstellen: Der Netzausbau bringe Beschäftigung. Die Telekom versteht die Pläne daher auch eher als Umbau- denn als Abbauprogramm. Laut früheren Medienberichten soll dieser Umbau des Deutschlandsgeschäftes den Bonnern jährliche Einsparungen von rund 100 Millionen Euro ermöglichen.
Ein neuer Premium-Service
Die Telekom will sich dadurch größeren finanziellen Spielraum verschaffen, um das operative Geschäft zu stärken. Dort will sie mehr Fachleute für den Breitbandausbau, das mobile Internet und die Umstellung der Telekomnetze auf IP-Technologie einsetzen.
Nach einem Bericht der "Wirtschaftswoche" will der Konzern langjährigen Kunden, die mehrere Produkte nutzten, künftig einen individuellen "Premium-Service" bieten. Ihnen würden Vorteile wie bevorzugte Entstörung und exakte Terminabsprachen geboten, so das Magazin unter Berufung auf ein vertrauliches Papier der Telekom.
Stand: 27.01.2013, 12:52 Uhr