Seitenueberschrift

Morgan Stanley-Schriftzug in New York

Fast zwei Milliarden Gewinn

Morgan Stanley trumpft auf

Stand: 19.04.2017, 14:28 Uhr

Mit einer starken Bilanz hat Morgan Stanley den Zahlenreigen der US-Großbanken beendet. Dank des florierenden Handelsgeschäfts zog der Gewinn deutlich an. Die Anleger jubeln.

Anders als Goldman Sachs konnte Morgan Stanley die hohen Erwartungen der Analysten übertreffen. Die Investmentbank verdiente im ersten Quartal 1,84 Milliarden Dollar. Das sind 74 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Ein Viertel mehr Einnahmen

Auch bei den Erträgen gab es ein zweistelliges Wachstum. Die Erlöse stiegen um ein Viertel auf fast zehn Milliarden Dollar.

Vor allem das starke Geschäft im Handel und der Platzierung von Wertpapieren ließ die Kassen von Morgan Stanley klingeln. Auch die Vermögensverwaltung, das zweite Standbein der Bank, entwickelte sich prächtig.

Aktien weiter auf "Trump-Rally"

Die Zahlen beflügeln die Aktien von Morgan Stanley. Vorbörslich legen sie rund vier Prozent zu. Seit der Wahl von Donald Trump zum neuen US-Präsidenten im November haben die Titel gut 20 Prozent gewonnen. Andere US-Bankentitel wie Goldman Sachs und Bank of America legten noch stärker zu. Sie profitieren von der Hoffnung auf eine Lockerung der Regeln durch die neue Regierung. Trump will das Dodd-Frank-Gesetz kippen.

Audio allgemein - Startbild

Börse 19.00 Uhr: US-Banken verdienen Milliarden

Wie gut es den US-Banken schon jetzt geht, zeigten die Bilanzen im ersten Quartal. Nicht nur Morgan Stanley, sondern auch JPMorgan, die Citigroup und die Bank of America scheffelten Milliardengewinne. Einen Dämpfer gab's von Goldman Sachs. Die US-Großbank enttäuschte im traditionell starken Handelsgeschäft, die Erträge im Aktienhandel sanken.

nb

Darstellung: