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Aktie reagiert positiv

Metro verkauft Osteuropageschäft an Auchan

Der Handelskonzern Metro verkauft das Osteuropa-Geschäft seiner Tochter Real an den französischen Konkurrenten Auchan. Der Kaufpreis liegt bei 1,1 Milliarden Euro. Die Anleger kaufen den MDax-Titel.

Olaf Koch, Vorstandsvorsitzender der METRO AG (Quelle: Unternehmen)

Metro-Chef Olaf Koch

Die Aktie stieg im Mittagshandel zeitweise zwei Prozent auf rund 22 Euro. Das Papier hatte seit Ende September kräftig Federn gelassen. Erst flog Deutschlands größter Handelskonzern aus dem Dax heraus, dann folgte im Oktober die Gewinnwarnung. Der Kurs war daraufhin von 25,67 Euro auf teilweise nur noch 20 Euro abgerutscht.

91 Warenhäuser werden verkauft

Metro ST: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Der Verkauf an den Konkurrenten Auchan muss noch von den zuständigen Wettbewerbsbehörden gebilligt werden. Wenn die grünes Licht geben, soll das Geschäft voraussichtlich 2013 abgeschlossen werden. Der Verkauf von Real Osteuropa an die Franzosen umfasst laut Metro 91 Real-Warenhäuser in Polen, Russland, Rumänien und der Ukraine sowie Immobilien von 14 Standorten. Real habe in den vier Ländern im Jahr 2011 einen Umsatz von mehr als 2,6 Milliarden Euro erwirtschaftet und beschäftige dort rund 20.000 Mitarbeiter.

Fokus liegt jetzt auf Deutschland

Das Deutschland-Geschäft von Real verbleibt dagegen bei der Metro - ebenso wie das in der Türkei. "Real Deutschland ist fester Bestandteil des Portfolios der Metro", betonte Vorstandschef Olaf Koch. Der Konzern sei überzeugt vom Potenzial des SB-Warenhausgeschäfts in Deutschland und arbeite derzeit an einem Maßnahmenplan, um die Ertragskraft der Tochter nachhaltig zu steigern. Durch den Verkauf kann Metro nach eigenen Angaben seine Nettoverschuldung um 1,5 Milliarden Euro reduzieren. Das könnte dem Handelskonzern ein besseres Rating und günstigere Kreditkonditionen bescheren.