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Erste Ausschüttung seit 2008

Kuka - Dividendenregen mit Ansage

Erstmals seit 2008 will Kuka wieder Geld an seine Aktionäre ausschütten. Schon vor etlichen Monaten hat der Anlagen- und Roboterbauer die Hoffnung verkündet, die Dividendenzahlung wieder aufnehmen zu können. Jetzt klingt es ziemlich konkret.

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Die Roboter von Kuka sind gefragt. Von den guten Geschäften sollen nun auch die Aktionäre was haben.

Kuka sei in punkto Dividende "auf dem richtigen Weg", sagte Vorstandschef Till Reuter der Zeitschrift "Euro am Sonntag". "Kuka soll dividendenfähig werden. Es ist unser Ziel, künftig wieder Dividende zu zahlen." Das letzte Wort habe aber die Hauptversammlung.

Mit den jüngsten Großaufträgen habe der Konzern ein solides Fundament, die Auftragsbücher seien gut gefüllt, sagte Reuter. Der Augsburger Hersteller von Industrierobotern berichtete beispielsweise Mitte Januar von einem größeren Auftrag aus China, der im hohen einstelligen Millionen-Euro-Bereich liegt. Der führende chinesische Hersteller von Geländewagen und Pick-ups, Great Wall Motor Company Limited (GWM), bestellte 300 Roboter. Diese sollen im Karosseriebau zum Schweißen, Falzen und Kleben von Werkstücken eingesetzt werden.

Kuka: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
Kurs
37.80
Differenz absolut
-0.40
Differenz relativ
-1.05%

Die Aktie könnte von der konkreter werdenden Aussicht auf Dividende profitieren. Allerdings hat das Papier im vergangenen Jahr bereits einen Sprint hingelegt. Der Börsenwert verdoppelte sich. Der Kurs ist mittlerweile nahe des Hochs von 2007 bei 31 Euro. Doch ist mancher Analyst skeptisch, ob nach diesen Zugewinnen noch weiteres Steigerungspotenzial vorhanden ist. Es gab in letzter Zeit einige Herabstufungen durch Banken. Mancher Experte befürchtet zudem, dass Umsatz und Gewinn des Roboterherstellers nach dem Rekord im letzten Jahr jetzt wieder sinken könnten. Und das könnte Börsianer enttäuschen.