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Luftfahrt

Airbus A320

Großauftrag

Iran lässt bei Airbus und Boeing die Kasse klingeln

Stand: 25.01.2016, 10:30 Uhr

Der Iran möchte seine zivile Luftfahrt modernisieren - und geht dafür auf Einkaufstour. Für Boeing und und vor allem Airbus könnte dabei einiges herausspringen.

Der Iran wird schrittweise frei von wirtschaftlichen Sanktionen - was für Dollar-Zeichen in den Augen vieler Unternehmer sorgt. Zu den Profiteuren gehören auch Boeing und Airbus.

Der Iran möchte seine zivile Luftfahrt auf Vordermann bringen. Damit winkt dem deutsch-französischen Flugzeughersteller Airbus ein Großauftrag, der Mitte dieser Woche besiegelt werden soll.

Riesenflieger mit dabei?

Der Auftrag könnte auch den weltgrößten Passagierjet A380 umfassen. Das gab Farhad Parvaresh, Verwaltungsratschef der iranischen Airline, gestern gegenüber der Nachrichtenagentur "Bloomberg" bekannt.

Der Riesenflieger hatte sich in den letzten Jahren nicht gerade als Verkaufsschlager erwiesen. Insgesamt möchte die staatliche Fluglinie Iran Air 114 Airbus-Jets ordern, darunter auch den Mittelstreckenjet A320. Bis Mitte März soll Airbus die erste Maschine liefern.

Die Aktie lag zu Handelsbeginn moderat im Plus. Seit Anfang Dezember befindet sich der Kurs des Flugzeugherstellers in einem Abwärtsstrudel.

Laut Parvaresh haben die Iraner auch Flugzeuge des US-Herstellers Boeing im Auge. Mindestens 20 neue Regionaljets würden benötigt.

Wieso Sanktionen?

2006 haben die USA, China und mehrere europäische Länder Sanktionen gegen den Iran verhängt. Sie zweifelten den "friedlichen" Charakter des iranischen Atomprogramms an und vermuteten dahinter die Entwicklung von Nuklearwaffen.

2015 legten die Länder - darunter auch Deutschland - ihren Streit mit dem Iran bei. Im Zuge dessen wurden am 16.01.2016 einige der Sanktionen aufgehoben, was auch wirtschaftliche Fantasien freisetzte.

cw

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Die Iran-Profiteure

Von Airbus bis Siemens

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Der Münchener Dax-Konzern ist schon seit über 150 Jahren in Persien tätig. Angeboten wird alles, was der Iran brauchen kann. Von der Medizintechnik über die Produkte der Infrastruktursparte bis hin zum Windrad.

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