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Wachstum trotz Konjunkturflaute

General Electric gibt zum Jahresende Volldampf

Die Weltwirtschaft erlahmt. Trotzdem setzt General Electric seinen Wachstumskurs fort. Mit steigendem Umsatz und Gewinn liefert der Industriekonzern ein überzeugendes viertes Quartal. Das sorgt auch auf dem Börsenparkett für Begeisterung.

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Zum Jahresende heißt es bei General Electric: Volle Fahrt voraus!

Die Aktie von GE gewinnt vor Beginn des Handels an der Wall Street rund 3,6 Prozent. Es ist nur eine kurze Erholungspause. Denn generell befindet sich der Titel seit vergangenen Oktober auf Tauchgang. Was der Aktie Auftrieb verleiht, ist das gute Zahlenwerk für das vierte Quartal. Der Kursrückgang zuvor hat den Titel zu einem der Dogs of the Dow, der dividendenträchtigsten Aktien im Dow Jones gemacht.

Raues konjunkturelles Klima hin oder her: Der Siemens-Rivale konnte seinen Umsatz im Vergleich zum selben Quartal des Vorjahres um vier Prozent steigern und kam auf 39,3 Milliarden Dollar. Der Gewinn kletterte im selben Zeitraum sogar um 7,5 Prozent nach oben und betrug insgesamt 4,01 Milliarden Dollar. Je Aktie waren das im fortgeführten Geschäft 44 Cents – und damit waren die Analysten mehr als zufrieden. Sie hatten im Schnitt mit weniger gerechnet.

Der chinesische Drache soll's richten

General Electric: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum Intraday
Kurs
18.15
Differenz absolut
-0.12
Differenz relativ
-0.65%

Der Konzern aus dem US-Bundesstaat Connecticut ist breit aufgestellt: Er stellt Flugzeugturbinen und Teile von Kraftwerken her und ist in der Medizintechnik sowie in der Finanzbranche aktiv. Deshalb gilt General Electric als Gradmesser für die gesamte US-amerikanische Wirtschaft.

Aber auch um die ist es im Moment düster bestellt: "Die Aussichten für die Industrieländer bleiben unsicher", musste Vorstandschef Jeffrey Immelt einräumen, "aber wir sehen Wachstum in China und in rohstoffreichen Ländern".

Die Konkurrenz hechelt hinterher

Und immerhin sind die Auftragsbücher für das Jahr 2013 voll: General Electric geht mit dem höchsten Auftragsbestand in der Unternehmensgeschichte an den Start. Der Verkauf der Windturbinen verlief zwar schleppend, abgesehen davon wuchsen die Bestellungen im Schlussquartal um sieben Prozent.

Dagegen hat sich der deutsche Konkurrent Siemens gerade erst ein milliardenschweres Sparprogramm auferlegt, um von der internationalen Konkurrenz nicht abgehängt zu werden. Das deutsche Unternehmen will seine Zahlen für das erste Geschäftsquartal (zwischen Oktober und Dezember) am kommenden Mittwoch bekannt geben.

tagesschau24 Xetra-Schluss-Bericht vom 21.05.2013

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