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Die Holland-Happen an der Börse Von ASML bis Shell

ASML: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 1 Jahr

ASML

Bei Europas größtem Chipzulieferer ASML laufen die Geschäfte blendend. Umsatz und Gewinn sind im vergangenen Jahr stärker gestiegen als von Experten erwartet. Die Ziele für das laufende erste Quartal 2017 und die angepeilte Dividende haben ebenfalls positiv überrascht. So wuchsen 2016 die Erlöse um acht Prozent auf 6,8 Milliarden Euro und der Gewinn um sechs Prozent auf knapp 1,5 Milliarden Euro. Die Dividende wird in diesem Jahr von 1,05 auf 1,20 Euro angehoben. Die Anleger können sich freuen: In den vergangenen zwölf Monaten stieg der Börsenwert von ASML um rund 35 Prozent auf 50 Milliarden Euro, womit die Aktie einer der größten Gewinner unter den europäischen Standardwerten war.

Die Holland-Happen an der Börse Von ASML bis Shell

ASML: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 1 Jahr

ASML

Bei Europas größtem Chipzulieferer ASML laufen die Geschäfte blendend. Umsatz und Gewinn sind im vergangenen Jahr stärker gestiegen als von Experten erwartet. Die Ziele für das laufende erste Quartal 2017 und die angepeilte Dividende haben ebenfalls positiv überrascht. So wuchsen 2016 die Erlöse um acht Prozent auf 6,8 Milliarden Euro und der Gewinn um sechs Prozent auf knapp 1,5 Milliarden Euro. Die Dividende wird in diesem Jahr von 1,05 auf 1,20 Euro angehoben. Die Anleger können sich freuen: In den vergangenen zwölf Monaten stieg der Börsenwert von ASML um rund 35 Prozent auf 50 Milliarden Euro, womit die Aktie einer der größten Gewinner unter den europäischen Standardwerten war.

Royal Dutch Shell: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Royal Dutch Shell

Zu den Schwergewichten der niederländischen Wirtschaft gehört auch Royal Dutch Shell. Einer der Großaktionäre ist übrigens das Amsterdamer Königshaus. Nach dem Einbruch im vergangenen Jahr wegen der gefallenen Öpreise hat sich die Aktie zuletzt wieder etwas erholt. Im vierten Quartal 2016 verbuchte Shell einen Gewinnsprung um 14 Prozent.

ING: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra EU Stars für den Zeitraum 1 Jahr

ING

Ähnlich ist es der Aktie der ING-Bank ergangen, die mit der Direktbank Diba in Deutschland über eines ihrer wichtigsten Standbeine verfügt. Während die Deutsche Bank im vergangenen Jahr erneut einen Milliardenverlust verbuchte, erzielte die Amsterdamer Großbank einen um 16 Prozent auf mehr als 4,6 Milliarden Euro gestiegenen Überschuss. Entsprechend erfreulich hat sich die Aktie entwickelt.

Philips: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra EU Stars für den Zeitraum 1 Jahr

Philips

Deutlich mehr Geduld brauchen Anleger des Elektrokonzerns Philips. Die Aktie notiert zwar auf dem höchsten Stand seit sieben Jahren, doch seit 2014 ist der Chart kaum vorangekommen. Im vergangenen Jahr ist das operative Ergebnis vor allem dank höherer Margen im Medizintechnikbereich um knapp 15 Prozent auf 2,57 Milliarden Euro angestiegen. Der Umsatz legte trotz der Schwäche im Lichtgeschäft leicht auf 24,5 Milliarden Euro zu.

Heineken: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 1 Jahr

Heineken

Für langfristig orientierte Value-Investoren hat sich eine Anlage in den weltweit zweitgrößten Bierbrauer Heineken ausgezahlt. Zwar verlief das letzte Jahr enttäuschend, doch seit Dezember zieht die Aktie wieder an. Dank guter Geschäfte in Fernost ist der Umsatz des Bierbrauers im zurückliegenden Geschäftsjahr um 1,4 Prozent auf 20,8 Milliarden Euro gestiegen. Zu- und Verkäufe von Unternehmensteilen herausgerechnet kletterten die Erlöse um 4,8 Prozent und damit besser als Analysten erwartet hatten. Für das laufende Jahr hat der Konzern weiteres Umsatz- und Gewinnwachstum in Aussicht gestellt.

Lyondellbasell: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 1 Jahr

Lyondellbasell

Weniger bekannt ist das ebenfalls in den Niederlanden ansässige Unternehmen LyondellBasell, der nach BASF und DowDupont drittgrößte Chemiekonzern der Welt. Zugegeben, die meisten Geschäfte des durch verschiedenste Fusionen entstandenen Unternehmens liegen in den USA, doch seinen Sitz hat Lyondellbasell in Rotterdam. Die Aktie ist seit dem Tief im August um über 40 Prozent gestiegen. Grund ist die Erholung der Ölpreise.

Akzo Nobel: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 1 Jahr

Akzo Nobel

Zu den führenden Konzernen der Niederlande gehört auch Akzo Nobel. Der Farbenhersteller mit Sitz in Arnhem hat zuletzt die Anleger enttäuscht, ging doch der Gewinn im vierten Quartal 2016 um ein Drittel zurück. Zudem warnte das Unternehmen vor höheren Rohmaterialkosten. Die Aktie sprang in den letzten Tagen kräftig nach oben, nachdem der US-Rivale PPG ein Übernahmeangebotin Höhe von 21 Milliarden Euro abgegeben hatte. Akzo Nobel wies die Offerte als zu niedrig ab.

Randstad: Kursverlauf am Börsenplatz Tradegate für den Zeitraum 1 Jahr

Randstad

Im Bereich der Zeitarbeitsfirmen verfügen die Niederlande mit Randstad über einen der weltgrößten Player. Seit ihrem Jahrestief im Juli letzten Jahres ist die Aktie um über 60 Prozent gestiegen. Das Unternehmen steigerte 2016 den Umsatz um acht Prozent auf 20,68 Milliarden Euro. Organisch lag der Zuwachs bei 6,6 Prozent. Der Gewinn kletterte um 13 Prozent auf 689 Millionen Euro.

Unilever: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 1 Jahr

Unilever

Zu den führenden Konzernen des Landes gehört auch der Konsumgüterhersteller Unilever. Der Kozern mit Marken wie Dove, Knorr, Langnese und Rama hatte zuletzt mit Problemen auf den großen Absatzmärkten Brasilien und Indien zu kämpfen. Deshalb werde Unilever 2017 nur langsam Fahrt aufnehmen können, sagte Konzernchef Paul Polman kürzlich bei der Vorlage der Jahresbilanz. Erst im weiteren Jahresverlauf werde sich das Wachstum beschleunigen. Die Aktie erklamm zuletzt dennoch ein Rekordhoch - wegen Übernahmefantasie. Kraft Heinz hatte 143b Milliarden Dollar für Unilever geboten. Die Niederländer lehnten ab, der Deal platzte.

Aegon: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra EU Stars für den Zeitraum 1 Jahr

Aegon

Zum Schluss noch ein Blick auf den Versicherer und Vermögensverwalter Aegon. Dessen Aktie hat sich von seinem 2015 erfolgten Niedergang noch immer nicht vollständig erholt. Zuletzt weckte das Unternehmen aber die Aufmerksamkeit mit seiner Entscheidung, in den nächsten drei Jahren 1,5 Milliarden Euro über die deutsche Onlineplattform Auxmoney verleihen zu wollen. Für Aegon ist dies ein Ausweg aus dem derzeitigen Anleihenotstand infolge der Nullzinspolitik im Euroraum.

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