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Die Dividendenrenditen im Dax Rekordjahr

Eon: 6,15 Prozent: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Eon: 6,15 Prozent

Der Versorger Eon schafft aktuell (per Schlusskurs 5.4.16) eine beachtliche Dividendenrendite von 6,15 Prozent - nachdem bekannt wurde, dass das Unternehmen für 2015 tatsächlich eine Dividende von 50 Cent vorschlägt. Allerdings sieht es für die kommenden Jahre magerer aus.

Die Dividendenrenditen im Dax Rekordjahr

Eon: 6,15 Prozent: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Eon: 6,15 Prozent

Der Versorger Eon schafft aktuell (per Schlusskurs 5.4.16) eine beachtliche Dividendenrendite von 6,15 Prozent - nachdem bekannt wurde, dass das Unternehmen für 2015 tatsächlich eine Dividende von 50 Cent vorschlägt. Allerdings sieht es für die kommenden Jahre magerer aus.

Allianz: 5,4 Prozent: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Allianz: 5,4 Prozent

Auch die Allianz-Anleger haben beim Blick auf die Dividende nichts zu meckern. Der Versicherer hebt die Dividende auf 7,30 Euro an. Fundamental allerdings dürfte die Allianz-Dividende auf wesentlich solideren Füßen stehen als die von Dax-Primus Eon. Der Versicherungssektor leidet zwar unter dem Nullzins-Szenario, das Geschäft läuft aber solide, es gab 2015 keine größeren Gerwinnwarnungen aus dem Sektor. Überschüssiges Kapital wird an die Aktionäre zurückgegeben, zudem hat die Allianz den Anspruch, konstant zu zahlen. Aus der Ausschüttung ergibt sich eine attraktive Dividendenrendite von aktuell fast 5,4 Prozent, die somit keine einmalige Überraschung sein dürfte.

Daimler: 5,15 Prozent: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Daimler: 5,15 Prozent

Die Aktie von Daimler ist in den letzten Wochen ordentlich unter Druck geraten. Doch der Autobauer hat gut verdient und will die Dividende um ein Viertel auf 3,25 Euro anheben, was einer Rendite von 5,15 Prozent entspricht. Absolut schüttet Daimler damit 3,5 Milliarden Euro aus und liegt damit vor der Allianz auf der Pole Position im Dax.

Münchener Rück: 4,75 Prozent: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Münchener Rück: 4,75 Prozent

Regelmäßig hohe Ausschüttungen an die Aktionäre – das ist das Mittel der Investorenbindung bei der Münchener Rück. In diesem Jahr sollen es 8,25 Euro werden, was einer Dividendenrendite von derzeit 4,75 Prozent entspricht. Niemand zahlt je Aktie mehr.

BASF: 4,6 Prozent: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

BASF: 4,6 Prozent

Der weltgrößte Chemiekonzern hat zwar im vergangenen Jahr weniger verdient, zeigt sich aber bei der Dividende generös. 2,90 Euro je Aktie sollen die Anleger bekommen. Damit beläuft sich die Dividendenrendite auf 4,6 Prozent.

BMW: 4,3 Prozent: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

BMW: 4,3 Prozent

Im Jubiläumsjahr gibt es von BMW zwar keine Sonderdividende, aber zumindest wird die reguläre Dividende erhöht, auf 3,20 Euro je Aktie. Daraus ergibt sich eine Dividendenrendite von 4,3 Prozent.

ProSiebenSat.1 Media: 4,0 Prozent: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

ProSiebenSat.1 Media: 4,0 Prozent

Dax-Aufsteiger ProSiebenSat.1 führt sich gut ein. Das Münchener Medienunternehmen zahlt für das vergangene Jahr eine Dividende von 1,80 Euro. Die Dividendenrendite liegt damit bei 4,0 Prozent.

Siemens: 3,9 Prozent : Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Siemens: 3,9 Prozent

Siemens-Aktien haben eine anständige Rendite von 3,9 Prozent geliefert. Allerdings erfolgte die Ausschüttung von 3,50 Euro schon im Januar, da das Geschäftsjahr 2014/15 bereits am 30.9. beendet wurde.

Deutsche Telekom: 3,7 Prozent: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Deutsche Telekom: 3,7 Prozent

Die Deutsche Telekom kommt mit einer Dividendenrendite auf fast 3,7 Prozent. Die Bonner können sich mit ihrer stark wachsenden Tochter T-Mobile USA schmücken und haben die Dividende auf 55 Cent je Aktie erhöht. Telekomwerte gehören allgemein zu den dividendenstarken Werten.

Deutsche Post: 3,6 Prozent: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Deutsche Post: 3,6 Prozent

Die Deutsche Post bringt es auf eine Dividendenrendite von immerhin 3,6 Prozent. Nach einem schwierigen "Übergangsjahr" weckt der gelbe Riese Hoffnungen auf bessere Zeiten. Die Dividende für die Aktionäre bleibt bei 0,85 Euro je Aktie.

Lufthansa: 3,6 Prozent: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Lufthansa: 3,6 Prozent

Die Kranichairline will auf der Hauptversammlung am 28. April 0,50 Euro für das vergangene Jahr beschließen lassen. Die Aktionäre können dabei erstmals zwischen einer Barausschüttung und einer Ausschüttung in Aktien wählen. Aktuell läge die Dividenderendite bei rund 3,6 Prozent.

Deutsche Börse: 3,1 Prozent: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Deutsche Börse: 3,1 Prozent

Die Deutsche Börse zahlt in diesem Jahr eine Dividende von 2,25 Euro, 15 Cent mehr als im Vorjahr. Daraus ergibt sich eine Dividendenrendite von 3,1 Prozent.

Vonovia: 3,0 Prozent: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Vonovia: 3,0 Prozent

Die Anleger des Wohnungsunternehmens Vonovia können sich auf eine Ausschüttung von 0,94 Euro freuen, was einer Dividendenrendite von 3,0 Prozent entspricht.

Linde: 2,8 Prozent: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Linde: 2,8 Prozent

Der Industriegasehersteller öffnet seine Schatulle: 3,45 Euro je Aktie gibt es für die Anleger, 30 Cent mehr als im Jahr zuvor. Ein süßes Bonbon in schwierigen Zeiten, samt Dividendenrendite von 2,8 Prozent.

Commerzbank: 2,7 Prozent: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Commerzbank: 2,7 Prozent

Zum ersten Mal seit der Finanzkrise verteilt die Commerzbank wieder eine Dividende in Höhe von 20 Cent je Aktie. Das ergibt eine Dividendenrendite von 2,7 Prozent.

Bayer: 2,5 Prozent: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Bayer: 2,5 Prozent

Auf immerhin 2,5 Prozent bringt es der Pharma- und Chemiekonzern Bayer. Der scheidende Chef Marijn Dekkers erhöht zum Abschied die Dividende auf 2,50 Euro je Aktie.

Continental: 2,0 Prozent: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Continental: 2,0 Prozent

Sehen lassen kann sich auch die Dividende des Autozulieferers Conti: Sie steigt um 50 Cent auf 3,75 Euro. Wegen der teuren Aktie ergibt sich daraus allerdings nur eine Rendite von 2,0 Prozent.

HeidelbergCement: 1,8 Prozent: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

HeidelbergCement: 1,8 Prozent

Kräftig bergauf mit der Dividende geht es beim Baustoffkonzern HeidelbergCement. Die Ausschüttung steigt auf immerhin 1,30 Euro nach 0,75 Euro im Vorjahr. Die Dividendenrendite liegt damit bei aktuell 1,8 Prozent.

SAP: 1,7 Prozent: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

SAP: 1,7 Prozent

Der Walldorfer Softwareriese will 1,15 Euro je Aktie zahlen, ein kleines Plus von fünf Cent. Die Rendite liegt damit bei 1,7 Prozent.

Adidas: 1,6 Prozent: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Adidas: 1,6 Prozent

Zweistelliges Wachstum, fast ein Drittel mehr Gewinn: An seinem neuen Erfolg lässt Adidas auch die Anleger teilhaben. Sie bekommen 1,60 Euro je Aktie, 10 Cent mehr als zuvor. Ergibt eine Dividendenrendite von knapp 1,6 Prozent.

Infineon: 1,6 Prozent: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Infineon: 1,6 Prozent

Der Münchener Chiphersteller zahlt 0,20 Euro für das abgelaufene Jahr. Die Rendite liegt damit ebenfalls bei rund 1,6 Prozent.

Henkel: 1,5 Prozent: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Henkel: 1,5 Prozent

Henkel schafft eine Dividendenrendite von 1,5 Prozent. Zum Abschied des Chefs Kasper Rorsted gibt es für die Anleger eine Dividende von 1,47 Euro je Vorzugsaktie nach 1,31 Euro im Vorjahr.

Merck: 1,4 Prozent: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Merck: 1,4 Prozent

1,4 Prozent sind es beim Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck KGaA. Die Dividende liegt bei 1,05 Euro je Aktie. Im Vergleich zum Vorjahr ein Zuwachs um fünf Cent.

FMC: 1,0 Prozent: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

FMC: 1,0 Prozent

In der Fresenius-Familie kommt die Dialyse-Tochter FMC mit einer Dividende von 0,80 Euro je Aktie auf eher magere 1,0 Prozent.

Beiersdorf: 0,9 Prozent: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Beiersdorf: 0,9 Prozent

Für Beiersdorf-Aktionäre fällt die Ausbeute mager aus. Der familiengeführte Nivea-Konzern zahlt seit Jahren unverändert 70 Cent. So auch schon bereits in diesem Jahr nach der Hauptversammlung am 31. März. Damit erreicht er eine Dividendenrendite von 0,9 Prozent. Da wäre sicher mehr drin gewesen.

Fresenius: 0,8 Prozent: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Fresenius: 0,8 Prozent

Der FMC-Mutterkonzern Fresenius schafft sogar nur 0,8 Prozent. Die Bad Homburger, die eigentlich vor Kraft strotzen, haben eine Dividende von 55 Cent je Anteilsschein in Aussicht gestellt und bleiben damit bei ihrer sparsamen Ausschüttungspolitik. Die Aktionäre werden aber dafür durch eine meist sehr solide Wertentwicklung bei Laune gehalten. Oftmals ist es genau umgekehrt.

ThyssenKrupp: 0,8 Prozent: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

ThyssenKrupp: 0,8 Prozent

Bei ThyssenKrupp war zum Verdruss vieler Aktionäre ebenfalls Schmalhans der Küchenmeister. Dies was allerdings ganz im Gegensatz zu Fresenius eindeutig der fundamental ungleich angespannteren Situation zuzuschreib. Der vor allem im Stahlbereich bedrängte Konzern kommt auf eine Dividendenrendite von gerade mal 0,8 Prozent. Die Ausschüttung von 15 Cent je Aktie hatte das Unternehmen wie schon Siemens ebenfalls im Januar verteilt.

Deutsche Bank: 0,0 Prozent: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Deutsche Bank: 0,0 Prozent

Ein totaler Ausfall ist die Deutsche Bank. Das tief defizitäre Bankhaus lässt die Anleger leer ausgehen. Ein schwerer Schlag für die Aktionäre, der zeigt, wie desaströs der Anspruch des Managements geendet hat, als Investmentbank mit den großen angelsächsischen Häusern konkurrieren zu wollen. Schon Ex-Chef Ackermann hatte die Tradition der Bank als konstanter Dividendenzahler vor einigen Jahren begraben, als er nach der Finanzkrise nur noch eine für damalige Verhältnisse symbolische Ausschüttung von 0,75 Euro ankündigte. Heute wären die Aktionäre nach diversen Kapitalerhöhungen damit wohl zufrieden. Das Management-Desaster des einstmals so stolzen deutschen Marktführers ist eindeutig die bittere Kehrseite der Aktienkultur.

RWE: 0,0 Prozent: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

RWE: 0,0 Prozent

Genauso schlimmt sieht es für die RWE-Aktionäre aus. Entgegen den ursprünglichen Erwartungen werden auch sie für das Geschäftsjahr 2015 keine Dividende erhalten.

Volkswagen VZ: noch offen: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Volkswagen VZ: noch offen

Wegen der Diesel-Abgasaffäre ist der Volkswagen-Konzern zeitlich im Verzug und hat noch keinen Dividendenvorschlag für 2015 gemacht. Die Bilanzpressekonferenz ist auf den 28.4. terminiert, die HV auf den 22.6. Den Aktionären droht wegen der sich abzeichnenden Milliardenbelastungen für Rechtsrisiken eine böse Überraschung. Im Dax sind die Vorzüge notiert, die aber wohl ähnlich wie bei RWE bedient werden dürften, um eine Umwandlung in Stämme zu verhindern. Im Vorjahr schüttete der Wolfsburger Autobauer noch 4,86 Euro je Vorzugsaktie aus, das wäre nach dem aktuellen Stand eine Rendite von stolzen 4,7 Prozent. Mehr zum Thema: Der große Dividendenregen

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