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Wen lockt das Börsenparkett? IPO-Pipeline

Befesa

Befesa

Ein Sommer-Börsengang soll es auch beim Metall-Recycler aus Luxemburg in Frankfurt geben: Bereits für Juli ist der Börsengang angepeilt. Das Unternehmen ist im Besitz des Finanzinvestors Triton. Goldman Sachs und die Citigroup begleiten den Börsenstapellauf. Geschätzter Börsenwert: 1,2 Milliarden Euro.

Wen lockt das Börsenparkett? IPO-Pipeline

Befesa

Befesa

Ein Sommer-Börsengang soll es auch beim Metall-Recycler aus Luxemburg in Frankfurt geben: Bereits für Juli ist der Börsengang angepeilt. Das Unternehmen ist im Besitz des Finanzinvestors Triton. Goldman Sachs und die Citigroup begleiten den Börsenstapellauf. Geschätzter Börsenwert: 1,2 Milliarden Euro.

Verpackte Cashewkerne aus einer HelloFresh Kochbox

Hellofresh

Vom Erfolg beim Börsengang von Delivery Hero hängt es ab, ob auch Hellofresh einen zweiten Anlauf an die Börse nimmt. Der Lebensmittel-Lieferdienst fasst laut Finanzkreisen den Herbst ins Auge. Das Unternehmen habe die Investmentbanken Morgan Stanley, JPMorgan und Deutsche Bank mandatiert, um die Emission zu begleiten, sagten mehrere mit den Plänen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Der erste Anlauf an die Börse war vor knapp zwei Jahren im Sande verlaufen, nachdem Investoren die damals angepeilte Bewertung von 2,6 Milliarden Euro für das Startup-Unternehmen für zu hoch hielten.

Novomatic

Novomatic

Der Spezialist für Glücksspiel-Technik plant sein IPO im Herbst 2017. Das Unternehmen aus Österreich könnte ein Emissionsvolumen von 1,8 Milliarden Euro mobilisieren. Derzeit befindet sich Novomatic noch im Besitz der Gründerfamilie Graf.

DWS-Logo auf Deutschlandfahne

DWS

Wie kann die Deutsche Bank ihr Kapitalpolster stärken? Ein Teil-Börsengang der Vermögensverwaltung (DWS) ist eine Option. Die Deutsche Bank hat sich dafür zwei Jahre Zeit gegeben, will aber von Herbst an bereit dafür sein.

BAWAG P.S.K.

BAWAG P.S.K.

Auch die österreichische Bank könnte im Herbst an die Frankfurter Börse streben. Das Unternehmen gehört mehrheitlich den Finanzinvestoren Cerberus und GoldenTree. Der Börsenwert wird auf vier bis fünf Milliarden Euro geschätzt.

Siemens-Schriftzug an einem Gebäude der Siemens AG in München

Siemens Medizintechnik

Siemens hat seine Medizintechnik ausgegliedert und bereitet die Sparte Healthineers für den Börsengang im Herbst 2017 oder Frühjahr 2018. Das Geschäft mit der Medizintechnik floriert - allerdings blieb der Gewinn der Geschäftseinheit im abgelaufenen Quartal hinter den Markterwartungen zurück. Es gibt mehrere Optionen für einen Börsengang - zum Beispiel auch über eine Fusion mit einem bereits börsennotieren Unternehmen wie der kalifornischen Varian Medical Systems.

Tabletten

Aenova

Aus dem Pharma-Bereich soll 2017 der Starnberger Arzneimittelhersteller Aenova den Kurszettel bereichern. Der Eigentümer BC Partners bereitet bereits seinen Ausstieg vor. Der Konzern stellt Arzneimittel im Auftrag großer Pharma- und Generikakonzerne her und entstand 2008 aus der Fusion von Dragenopharm und Swiss Caps.

K+S KALI GmbH Kammer des K+S-Salzbergwerkes in Bernburg

K+S

K+S könnte sein "S" loseisen: Zumindest spekulieren Anleger auf einen Börsengang des Salzgeschäfts. K+S ist noch in der Entscheidungsfindung, will aber bis Herbst entscheiden, wie es mit dem Salzgeschäft weitergeht.

Einkauf bei Metro

Metro

Ans Abspalten denkt auch Metro: Metro-Chef Olaf Koch will den Konzern in einen Lebensmittelteil mit dem alten Traditionsnamen und einen Elektronikhändler unter der neuen Bezeichnung Ceconomy aufspalten, unter dem die Marken Media-Markt und Saturn stecken.

Strommasten vor blauem Himmel und hell strahlender Sonne

Sonnen

Auch der auf Solarenergie-Speicher spezialisierte Batteriehersteller Sonnen prüft einen Gang an die Börse. Ende 2017 will sich das Unternehmen entscheiden. Sonnen stellt Batterien her, mit denen Haushalte Energie speichern können für Zeiten, in denen die Sonne nicht scheint.

Blaues, gläsernes Herz liegt auf eine Elektrokardiogramm-Ausdruck

OD-OS

Der Risikokapitalgeber MIG hat einige Börsengänge in der Pipeline. Relativ weit sind die Überlegungen für Medizintechnikgesellschaft OD-OS fortgeschritten. Die Firma könnte eventuell noch 2017 an den Kapitalmarkt gehen, sagte MIG-Vorstand Michael Motschmann. Man habe deswegen schon Banken angesprochen.

Ein Frauenfinger tippt auf der Tastatur eines Telefons

Nfon

Laut MIG ist ein Börsenkandidat für 2018 der Telefonieanbieter Nfon, ein Anbieter cloud-basierter Telefonanlagen. Alternativ könnte das Unternehmen aber auch direkt verkauft werden.

Zwei Hände mit Laborgläsern

Biontech

Ein Kandidat für das nächste oder übernächste Jahr ist die Biotechnikgesellschaft Biontech. Letzterer misst Risikokapitalgeber MIG schon jetzt einen Milliardenwert zu.

Ärzte in türkisfarbener OP-Kleidung bei einer Operation

Asklepios

Auch der Hamburger Krankenhauskonzern Asklepios wird als Kandidat für den Kapitalmarkt gehandelt und verspräche einen Milliardenerlös.

Teamviewer

Wenn einige große Tech-Börsengänge in den USA gut laufen, könnte hierzulande der Softwareanbieter Teamviewer profitieren. Eigentümer der Firma ist der Finanzinvestor Permira. Aber noch sind dort alle Optionen offen.

Mercedes Benz LKW New Actros

Daimler Trucks

Banker berichten, dass auch Daimler darüber nachdenke, sich vom Lastwagengeschäft zu trennen. Allerdings wohl nicht vor 2019.

Stahlproduktion

Thyssen Stahl

Spekuliert wird bei ThyssenKrupp angeblich über einen Börsengang der Stahlsparte - als Alternative zum Tata-Deal.

Lufthansa-Maschinen am Düsseldorfer Flughafen

Lufthansa Technik

Angeblich diskutiert auch die Lufthansa über eine Ausgliederung des Technikgeschäfts.

Varta CR 2430 Batterie

Varta

Je nach Börsenstimmung könnten auch andere abgesagte Börsengänge wie Varta reaktiviert werden.

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