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Dickes Plus in den Büchern
Deutsche Beteiligungs AG ganz entspannt
Die Beteiligungsgesellschaft aus dem SDax hat sich auf mittelständische Unternehmen spezialisiert. Dabei hat das Frankfurter Unternehmen auf die richtigen Pferde gesetzt, wie sich im dritten Geschäftsquartal zeigt.
Unter dem Strich konnte die Deutsche Beteiligungs AG einen Gewinn in Höhe von 12,3 Millionen Euro einstreichen. Im selben Quartal des vergangenen Jahres stand noch ein Verlust von 8,0 Millionen Euro in den Büchern. Innerhalb der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2011/12 hat das Frankfurter Unternehmen einen Konzernüberschuss von 40,1 Millionen Euro erzielt. Das Geschäftsjahr endet bei der Beteiligungsgesellschaft traditionell im Oktober. Solche Quartalszahlen hätten allerdings nur beschränkte Aussagekraft, teilte das SDax-Unternehmen mit. Denn das Geschäft sei langfristig angelegt.
Die Deutsche Beteiligungs AG ist auf den Mittelstand spezialisiert. Nahezu alle Unternehmen im Portfolio hätten positiv zum Ergebnis beigetragen, betonte Vorstandssprecher Wilken von Hodenberg. Die größte Beteiligung hält die Frankfurter Gesellschaft an der Homag Group AG: Das Unternehmen aus dem Schwarzwald produziert Maschinen zur Holzverarbeitung. Ausnehmen würde man die jüngsten Beteiligungen, die noch zu Anschaffungskosten bewertet würden, räumte der Vorstand ein. Außerdem hätten die meisten Unternehmen geplant, im laufenden Jahr ihre Erträge zu steigern und ihre Verschuldung zu reduzieren.
Wirtschaftsflaute dürfte Gesellschaft bald einholen
Die Zukunft sieht das Unternehmen allerdings weniger rosig, angesichts der Meldungen über eine bevorstehende wirtschaftliche Flaute in Europa und Asien. "Angesichts der konjunkturellen Eintrübung dürften Umsatz und Ertrag der Portfolio-Unternehmen überwiegend nur noch verhalten wachsen", teilte der Vorstand mit. Er sieht nur noch begrenztes Wertsteigerungspotenzial. Außerdem sei es weniger wahrscheinlich, dass die Deutsche Beteiligungs AG in den kommenden Monaten das bisher erreichte gute Niveau noch steigern könne, sagte er.
Für das Geschäftsjahr 2011/12 verspricht die Gesellschaft eine "Dividende entsprechend ihrer Dividendenpolitik". Im vergangenen Geschäftsjahr hatte sie 40 Cents pro Aktie ausgeschüttet, plus eine Sonderdividende in derselben Höhe.
Die Reaktion an der Börse fällt verhalten aus: Die Aktie verliert zu Beginn des Handels 0,25 Prozent und notiert bei rund 17,80 Euro.
Stand: 14.09.2012, 09:26 Uhr