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Continental - selbstfahrendes Auto

Reifenhersteller trotzt mildem Winter

Conti sicher in der Spur

Stand: 11.01.2016, 09:15 Uhr

Auf das Winterwetter hat Reifenhersteller Conti diesmal nicht bauen können. Winterreifen waren wegen des milden Wetters nicht gefragt. Aber der Dax-Konzern profitierte von den robusten Automärkten in Europa und den USA.

Damit ließen sich die Wachstumsdelle in China, die schweren Krisen in Brasilien und Russland und das rückläufige Industriegeschäft ausbügeln. So gelang Conti 2015 ein Umsatzplus von 14 Prozent auf 39,2 Milliarden Euro.

Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte ähnlich stark, um 13 Prozent, auf 4,4 Milliarden Euro zu. Analysten hatten ein bereinigtes Ebit von 4,48 Milliarden Euro bei einem Umsatz von 39,2 Milliarden Euro erwartet.

Runter vom Gas

Das Wachstumstempo kann Conti im laufenden Jahr aber wohl nicht halten. Konzern-Chef Elmar Degenhart erwartet einen Umsatzanstieg von etwa fünf Prozent auf 41 Milliarden Euro. Der Dax-Konzern will damit eine Rendite von über 10,5 Prozent vom Umatz erwirtschaften, wie Degenhart am Rande der Automesse in Detroit erklärte. Die operative Marge lag 2015 bei 11,7 Prozent.

Continental: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
Kurs
185,40
Differenz absolut
3,05
Differenz relativ
+1,67%

Die Zahlen und der Ausblick lagen im Rahmen der Erwartungen von Experten. Die Conti-Aktie startet mit einem Minus von drei Prozent in den Tag, fällt zurück bis auf 196,10 Euro. Aber schon in den ersten Handelsminuten dämmt das Papier die Verluste ein.

bs

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