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Fußball

BVB-Fans fahnenschwenkend in der Südkurve des Dortmunder Stadions

Sieg in der Euro-League

BVB auf Gewinnkurs

Stand: 11.03.2016, 13:47 Uhr

Wenn das Frühjahr kommt, geht es für die im lukrativen internationalen Geschäft tätigen Fußballclubs um besonders viel Geld. Der börsennotierte BVB aus Dortmund ist dabei gut im Geschäft.

Denn mit dem glatten 3:0-Erfolg gegen die Tottenham Hotspurs aus London im Rücken steht das Tor für die Jungs von Trainer Thomas Tuchel zum Viertelfinale der Europa League weit offen.

Da müsste es im Rückspiel schon sehr dumm laufen, was in Anbetracht der Klasse, die die Mannschaft hat, wohl eher unwahrscheinlich ist. Mit dem Sieg bestätigte der BVB im laufenden Wettbewerb der Europa League, der früher unter dem Namen UEFA-Pokal bekannt war, seine Rolle als Mitfavorit.

Thomas Tuchel, Trainer Borussia Dortmund

BVB-Trainer Thomas Tuchel. | Bildquelle: picture alliance / dpa

Zwar spielen die Borussen dieses Jahr nicht in der noch teureren Champions League (was einer schwachen Meisterschaftshinrunde im Vorjahr zu verdanken ist), ein internationeler Titel wäre aber im Millionenspiel des Profi-Fußballs buchstäblich Gold wert.

Besserung ist zudem für das kommende Jahr in Sicht, denn zumindest der zweite Platz in der Bundesliga hinter Erzrivale Bayern München und damit die Qualifikation für die Champions League dürfte den Gelb-Schwarzen wohl sicher sein.

Zuletzt in den roten Zahlen

Frischer Wind könnte die Bilanz des BVB gebrauchen, denn zuletzt musste der Verein zum Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres (per 30.6.) eine Sonderabschreibung schultern und rutschte in die Miesen. Der BVB verzeichnete einen Verlust von 4,7 Millionen Euro, im Vorjahr hatte man noch 3,7 Millionen Euro verdient. Das Ergebnis je Aktie sank um neun Cents auf 0,04 Euro.

Aktie im Seitwärtstrend

Die BVB-Aktie hat die jüngsten Rückschläge im Januar und Februar zwar immer wieder aufgeholt, bleibt aber im Seitwärtsrend und unter der Marke von 4,00 Euro. Im Moment sieht es nicht danach aus, dass dieser starke Widerstand nachhaltig überwunden werden könnte. Ende August hatte das Papier mit 4,20 Euro sein Jahreshoch markiert.

rm

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