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Maschinenbau

Manz Unternehmens-Zentrale in Reutlingen

Neue Aufträge

Denn Manz kann's (wieder)

Stand: 17.02.2016, 14:31 Uhr

Bei Manz geht es heute bergauf: Nach einigen negativen Nachrichten macht das ehemalige TecDax-Unternehmen nun Hoffnung auf mehr Umsatz - das beflügelt die Aktie.

Erst im Dezember hatte Manz sein Restrukturierungsprogramm vorgestellt - dazu gehörten auch zahlreiche Entlassungen. Zudem wurde die Produktion von Deutschland und Taiwan stärker zum Standort in China verlagert.

Das hatte dem Kurs der Aktie einen weiteren Schlag verpasst. Letzte Woche erreichte der Titel dann den Tiefpunkt der vergangenen zwölf Monate, um sich nun wieder zu erholen. Denn heute verzeichnete die Aktie des Apple-Zulieferers ein ordentliches Plus von 17 Prozent.

Automatisierung in China

Hoffnung machen die neuen Aufträge, die Manz an Land gezogen hat - deren Volumen liegt bei 20 Millionen Euro. Zuvor hatten gerade die vielen Auftragsstornierungen im Jahr 2015 den Reutlingern Probleme bereitet. Besonders in China war das Geschäft nicht sonderlich gut gelaufen.

Der Maschinenbauer frohlockte über mehrere Großaufträge, darunter auch der eines chinesischen Großkonzerns. Dessen Namen verriet das Unternehmen aber nicht.

"Strategischer Stellenwert"

Dieter Manz CEO

Dieter Manz CEO. | Quelle: Unternehmen

Manz wolle von dem Trend zur Automatisierung profitieren, der derzeit im Land der Mitte um sich greife. CEO Dieter Manz erklärte, der Auftrag habe einen hohen strategischen Stellenwert.

"Bisher waren es in aller Regel westliche Konzerne, die die Automatisierung der Produktion in China vorangetrieben haben", so Manz. Mit dem chinesischen Standort will Manz nun deutsches Know-How zu "lokal wettbewerbsfähigen Preisen" bieten.

cw

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