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US-Autoabsatz wächst kräftig

Autos "made in Germany" weiter gefragt

Dies zeigen die Januar-Verkäufe in Amerika deutlich. Aber Vorsicht, die Konkurrenz schläft nicht. Denn noch besser als die Deutschen sind die heimischen Hersteller und die Japaner unterwegs.

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Deutsche Karossen verkaufen sich gut in Amerika

Die amerikanischen Verbraucher kehren anscheinend wieder zu liebgewordenen Gewohnheiten zurück, denn vor allem große Pick-Ups waren im Januar stark gesucht. Davon profitierten vor allem Ford und GM.

GM verkaufte vor allem dank der großen Nachfrage nach dem "Silverado" Pick Up im Januar 22 Prozent mehr oder 194.700 Fahrzeuge und auch Ford gab bei den Absatzzahlen kräftig Gas. Überdurchschnittlich gut unterwegs waren auch japanische Fabrikate, allein der weltgrößte Autobauer Toyota legte um 26,6 Prozent zu. Insgesamt wurden auf dem US-Markt im Januar 14 Prozent mehr Autos verkauft.

Deutsche Autos ebenfalls gesucht

Daimler: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Volkswagen VZ: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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171.60
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BMW ST: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Porsche: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Auch für die deutschen Autobauer war es ein erfolgreicher Start ins neue Jahr, wenngleich sie mit ihren Absätzen hinter dem Wachstum der Konkurrenz und des Gesamtmarktes zurückblieben.

Mercedes setzte im Januar 10,7 Prozent mehr ab auf gut 24.000 Fahrzeuge. Volkswagen legte um 6,7 Prozent zu auf 29.000 verkaufte Autos zu, die Tochter Audi wuchs mit einem Plus von 7,5 Prozent auf 10.000 Einheiten etwas stärker. Lediglich BMW musste sich mit einem mageren Plus von 2,3 Prozent zufrieden geben, insgesamt wurden 20.200 BMW und Mini abgesetzt.

Porsche sticht alle aus

Der einzige deutsche Hersteller, der das Wachstum der Konkurrenz sogar übertraf, war der Sportwagenbauer Porsche. Mit 3360 verkauften Autos verbuchten die zum VW-Konzern gehörenden Schwaben ein dickes Plus von 31,7 Prozent.

Robuster US-Markt

Von solchen Wachstumsraten können die meisten Anbieter auf dem europäischen Markt nur träumen. Im Gegenteil, immer noch bleibt auf dem alten Kontinent die Autonachfrage als Folge der Krise gedrückt und bringt vor allem diejenigen Hersteller in große Schwierigkeiten, die nicht in der Neuen Welt vertreten sind. Betroffen sind vor allem die deutsche GM-Tochter Opel, aber auch die französischen Anbieter und Fiat.

Da ist es für die Automanager extrem wichtig, dass neben dem chinesischen auch der zweite globale Mega-Automarkt in den USA wächst. Branchenexperten sind denn auch optimistisch, dass der Trend in Amerika erst einmal so weitergehen könnte, nachdem der Markt 2012 immerhin um 13 Prozent gewachsen ist. Die Autoverkäufe gelten als wichtiger Indikator für die Erholung der stark konsumorientierten amerikanischen Wirtschaft.