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Biotechnologie

Amgen-Schriftzug in Fremont, Kalifornien

Hoffnung durch neue Medikamente

Amgen: Da geht noch was

Stand: 29.01.2016, 09:26 Uhr

Die Biotechnologie feiert derzeit immer neue Erfolge. Einer der Treiber dieser Umwälzungen ist der US-Biotechkonzern Amgen. Der blickt mit wachsender Zuversicht auf das neue Jahr.

Denn das Unternehmen aus dem kalifornischen Thousand Oaks hat, genau wie zuletzt Anfang 2015, auch für dieses Jahr seine Prognose angehoben. Der Umsatz soll nun zwischen 22 bis 22,5 Milliarden Dollar liegen, statt der bisher angepeilten 21,7 bis 22,3 Milliarden. Zudem legte das Unternehmen eine etwas höhere Spanne für den Gewinn je Aktie vor.

2015 habe Amgen alleine sechs neue Mittel auf den Markt gebracht. Die sollen die Erträge in den nächsten Monaten befeuern. Zudem profitiert Amgen von Steuergutschriften für Entwicklungsaufwendungen sowie von Verzögerungen bei konkurrierenden Nachahmerprodukten, sogenannten Biosimilars.

Kostensenkungen helfen

Im vergangenen Jahr hat Amgen vor allem dank Kostensenkungen einen überraschend hohen Gewinn erzielt. Allein im vierten Quartal schoss der Überschuss um fast 40 Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar in die Höhe. Dazu beigetragen hat auch eine starke Nachfrage nach dem Rheuma-Medikament Enbrel, das sich für Amgen zum Verkaufsschlager entwickelt hat.

2015 sei ein außergewöhnliches Jahr für Amgen gewesen, erklärte Konzernchef Robert Bradway. Das treffe sowohl auf die Entwicklung neuer Wirkstoffe zu, als auch auf die Geschäftszahlen.

Aktie unter Druck geraten

Zu den stärksten Umsatzträgern gehörten erneut die beiden Entzündungshemmer Neulasta und Neupogen, die bei Chemotherapie-Patienten angewendet werden. Auch die Arthritis-Mittel Enbrelgrew sowie die Osteoporose-Produkte Prolia und XGeva spülten teilweise Milliarden in die Kassen.

Nach jahrelangen Zuwächsen hat die Amgen-Aktie allerdings im letzten Jahr einen vorläufigen Zenith überschritten. Nach einem im Sommer markierten Allzeithoch bei 176 Dollar ist das Papier unter Druck geraten ud büßte in der Spitze ein Viertel ihres Wertes ein. Seitdem hat es sich zwar wieder erholt, verharrt aber noch rund 15 Prozent unter ihrem Rekord vom Sommer letzten Jahres.

Auf die jüngsten Quartalzahlen und die Anhebung der Prognose reagierte die Aktie im nachbörslichen Handel mit einem bescheidenen Freudenschritt von einem Prozent.

lg

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