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Telekommunikation

Deutsche Telekom: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday

Analysten merken auf

T-Aktie wird interessant

Stand: 24.11.2014, 11:54 Uhr

Die Deutsche Telekom mausert sich seit einigen Wochen immer mehr als "Joker" im Dax. Ordentliche Geschäftsergebnisse und starkes Wachstum der US-Tochter machen der Aktie Beine.

Auch am Montag liegt das Papier des Ex-Monopolisten unter den größten Gewinnern im Leitindex und legt gut 1,5 Prozent gegenüber dem Freitagsschluss zu. Seit einem Zwischentief im Oktober bei 10,50 Euro hat sich der Kurs der T-Aktie imposant nach oben geschraubt: Auf inzwischen 13,35 Euro.

Seltenes Bild: T-Aktie als Dax-Spitzenreiter

Unter allen Dax-Titeln hat die Aktie damit in den zurückliegenden Wochen die Erholung des Gesamtmarktes angeführt. Charttechnisch motivierte Anaylsten wie die von "Index-Radar" sehen in der Aktie inzwischen eine "spekulative Gelegenheit" für "mutige Anleger".

Die können sich aber seit Montag auch auf die Barclays Bank bei ihrer Kaufentscheidung für die T-Aktie berufen. Die Analysten haben den Titel just zu Wochenbeginn von "equal weight" auf "overweight" hinauf gestuft und das Kursziel noch einmal von 13 auf 15 Euro angepasst.

Dividendenpolitik wieder auf Kurs

Die Argumentation ist hier aber "fundamental" begründet: So habe die Telekom ihr Deutschland-Geschäft stabilisiert. Dazu komme das Wachstum der Tochter T-Mobile US, das weiterhin stark sei. Dadurch werde der Konzern sein bereinigtes Ebitda (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) in den kommenden Jahren ebenso wie die Erlöse weiter steigern können.

Und nicht zuletzt macht Barclays-Analyst Mathieu Robilliard auch Dividendenfans neue Hoffnungen. Der Experte rechnet damit, dass die Telekom wieder in der Lage sein wird, ihre Ausschüttung um fünf Prozent jährlich anzuheben.

Quartalszahlen solide

Die Geschäftsergebnisse, die die Telekom Anfang November für das dritte Quartal präsentiert hatte, boten Licht und Schatten. Auf der Habenseite verbuchen konnte das Unternehmen aber vor allem, dass das Geschäft in Europa nach langer Durststrecke wieder anzog. Das Betriebsergebnis konnte erstmals seit zehn Quartalen wieder gesteigert werden, um 1,3 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Der Gesamtkonzern wuchs leicht auf 15,65 Milliarden Euro.

AB

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